Equitana 2017 - Eine wirklich große Messe

Von: Ute

Mai  2017

zurück

10 Tage sollten wir mit unseren 8 Pferden die Messe begleiten.

Bereits  4- 6 Wochen zuvor waren alle Pferde geschoren worden , damit sie in den sehr warmen Messehallen gute Vorführungen zeigen konnten. Alle Sättel und Kopfstücke waren gereinigt und dann wurde eingepackt was eben für 9 Tage Messe so gebraucht wird: warme Decken für draußen, Tonnen von Abschwitzdecken, dünne Decken für die Messehallen, Sättel, Pads, Boots, Putzsachen, Trensen und dann natürlich viel Heu und das Quad, um auf dem großen Essener Messegelände von A nach B zu kommen.

 

Endlich ging es am Freitag Vormittag los: Einige Eigentümer der Pferde, Lars und Ute fuhren nach Essen. Die lange Anreise verlief recht gut. Nachdem die Boxen bezogen waren, die Pferde versorgt, die Tackbox eingeräumt und der Trailer geparkt war, konnten endlich alle mitten in der Nacht ins Bett.

Da unsere Pferde in der Messhalle untergebracht waren, wurden sie laut geweckt und das eine oder andere Pferd hatte etwas Probleme, sich an die Geräuschkulisse zu gewöhnen. Da waren wir froh um unsere „Ruhebox“ im Stallzelt.

Samstag ging die Messe mit reichlich Besuchern los, die Vorführungen der DQHA wurden bestaunt und die Quarter Horses zeigten in der NCHA Vorführung welchen Reiz Cutting ausmacht. Abends fanden die Testrides viel Anklang bei den „Testreitern“. Viele Besucher waren erstaunt und glücklich zugleich, dass sie so gut ausgebildete Pferde reiten durften. Es die unterschiedlichsten Gründe für die Testrides:

- Das Pferd war vor Jahren gestorben und sie fand nie zurück auf ein Pferd.

- Ein absoluter Anfänger, der sich schon immer mal auf ein Western ausgebildetes Quarter Horse setzen wollte, nur nie die Möglichkeit hatte.

- Jugendliche, die mit dem Reiten anfangen möchten doch von großen Pferden etwas verunsichert sind. Ja, da waren die kleinen Cutter von uns gerade richtig.

Am meisten hat die Reiter, die als Kind mal angefangen hatten,  aber nicht weiter geritten sind, begeistert wie ruhig und bequem die QH sind.

Ein Reiter meinte, das Pferd hätte ja eine Servolenkung und sei so fein eingestellt,  dass es ein Traum wäre. Wir hatten noch viele unterschiedliche Reiter, die teilweise von ihren Familienmitgliedern angemeldet worden waren. Es war toll, so glückliche Menschen zusehen. Vielen Dank auch an die DQHA, die diese Testrides ins Leben gerufen hat.

Halle 6 ermöglichte der DQHA , ihre Pferde und Reitweise einem breiten Publikum vorzustellen. Vor mehreren Tausenden Zuschauern konnten die Quarter Horses sich präsentieren. Unterstützt wurden die Reiter heir von John und Diana Royer und Sprecher Joachim Bochmann. Joachim beschrieb nicht nur die Rasse, er stelle die Vielseitigkeit heraus und rannte sogar noch umher, um eine Kuh zu simulieren. Besten Dank für diese Leistung, die das Publikum immer wieder mitnimmt.

Beim Müller Rüshlikon Verlag konnte Ute und ihr Team zusätzlich die Deutsche Quarter Horse Assosiation repräsentieren und einen Einblick ins Westernreiten geben, dort fanden sich wohl die meisten Interessenten für die Testrides.

Auch an den Focus Tagen wurde von E. Wittelsbürger Zeit ür die Testrides Zeit eingeräumt. Einmal zugeschaut, hatten wir viel mehr Testreiter als wir Zeit hatten, aber die nächste Messe kommt ja bestimmt.  Hier ein ganz besonderer Dank an alle Pferdebesitzer vom Team, die ihre perfekt ausgebildeten Pferde zur Verfügung gestellt haben, und den fleißigen Stallhelfern, Testridehelfern, Abreithelfern und Organisationshelfern.

Ohne Petra und Martin Ingold mit ihren Pferden Phönix und Wendy,  Yvonne Bonda und ihre  Rosie, Anja Ruhl mit ihrer Hydi, Sophia mit ihrer Tutu, Jette mit CD, Petra mit ihrer Pepsi und Stella, Lars mit seinem Ciccio und den Helfern die hier noch nicht genannt wurden,  Anne, Sarah, Julia, Marina und Moni, wäre diese Messe nicht möglich gewesen. Ihr seid perfekt gewesen, alles hat super geklappt,  die Pferde waren auf den Punkt  vorbereitet und die kleinen Probleme wurden einfach gelöst. Ein Super Team!

Trotz vieler Arbeit verging die Zeit wie im Flug und schon war es Zeit, mit Pat das entsprechende Cuttingpferd für seinen Donnerstagritt auszuwählen. Hier ein Herzlicheren Dank an Sandy mit Joris und natürlich Sabine die uns noch mitten in der Nacht empfingen, um die Pferde an Rindern zu reiten. Leider konnte Gianluca nicht kommen und so hatte Pat schnell entschlossen, CD zu reiten und  Wendy mit in sein Showprogramm aufzunehmen.

Schon war es Donnerstag und somit Westerntag. Die Demos liefen weiter und die Vorbereitungen für das Cutting liefen auf Hochtouren. Der Boden war tief, doch die Rinder etwas verhalten. Es gab dennoch guten Sport und das Publikum war begeistert. Besonders der kleine „CD“ , er verschwand zeitweise fast im Sand unter Pat Parelli, konnte das Publikum begeistern. Im Anschluss hatte Pat eine interessante Parelli-Show und das Cuttingpferd Wendy zeigte sich von Ihrer besten Seite, ein echtes Allaround QuarterHorse.

Nach einem anstrengenden Western-Tag konnte Ute den Teilnehmern des Education – Tag die RanchRiding und den Ranch Trail näher bringen. An dieser Stelle zeigte sich was Trainer zusammen leisten können. Familie Schürmann brachte die stabilen, authentischen Trailhindernisse zur Equitana und Alex unterstütze Ute bei der Schulung. Gut, dass die beiden so professionell Hand in Hand arbeiteten und so hatten die Teilnehmer viel Input und die Zuschauer reichlich Information. Von Anweisung zu Anweisung sah man die Fortschritte eines jeden Reiter/Pferd Teams. Zäumungen wurden gewechselt, Sporen ersetzt, Sitzkorrekturen und viele Informationen zu den Pferden verhalfen zu guten Resultaten. Es war ein Intensivkurs vom Feinsten, die Teamarbeit von Alex und Ute wurde sehr gelobt.

Das letzte Wochenende lief routiniert ab, die Pferde machten noch immer voller Elan mit, so wurde der Focus Day Cutting ein Magnet für die Zuschauer. Die DQHA und Wittelsbürger freuten sich über zahlreiche Besucher und die NCHA hat neue Freunde des Cuttingsports gefunden. Für alle ein aktiver, guter Tag. Der Sonntag wurde nochmals richtig voll, und die Helfer gaben alles, um nach der doch langen Messe schnell aufzuräumen und die Pferde reisefertig zumachen. Das Wetter hatte ein Einsehen und so konnte ohne Regen verladen werden. Nachts erreichten die letzten Pferde ihren Heimatstall und freuten sich sicher auf den nächsten Koppeltag.

Herzlichen Dank an alle Pferde, Eigentümer, Helfer und die Zuhause gebliebenen.

Durch Eure Hilfe war es möglich, daß die Messe zu einem großen Erfolg wurde.

zurück

Ute Holm Logo