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Kurs mit Ute Holm in Dresden
Wie im "Westernreiter" vom März 2007 angekündigt, blieb Ute Holm etwas länger als beim letzten Kurs, nämlich genau vier Tage, vom 21.1. bis 24.1.08, damit gleich zwei Kurse an je zwei Tagen stattfinden konnten.
Diesmal sind wir aufgrund des eisigen Windes und des schlammigen Untergrundes im Gelände nicht zeitig früh zur Reithalle nach Rossendorf geritten, sondern haben unsere Pferde schon einen Abend vorher im Hänger nach Rossendorf gefahren und sie in die dortigen Boxen verteilt.
Am nächsten Morgen war 8:00 Uhr Treff, als erstes hieß es Pferde versorgen, dann im Reiterstübchen versammeln und jeder Teilnehmer stellte sich und sein Pferd samt Problemen vor und beschrieb kurz seine Wünsche und Erwartungen an den Kurs.
Ute hatte fleißig alles mitgeschrieben und teilte uns in drei Gruppen ein. Los ging es um neun mit der ersten Gruppe, die anderen machten es sich inzwischen als Zuschauer in der Reithalle bequem.
Ute ging während des Unterrichts individuell auf jeden Teilnehmer ein, gab differenzierte Aufgaben und jeder Reiter bekam die von ihm benötigten Tipps sowie die erforderlichen Lösungen des Problems mit auf den Weg.
Und wenn ein Reiter etwas gar nicht umsetzen konnte, zeigte es Ute ihm ganz praktisch, indem sie sich höchstpersönlich auf das jeweilige Pferd setzte. So saß sie am Ende des Kurses auf fast allen Pferden einmal.
Es waren auch immer eine zahlreiche Anzahl von Zuschauern vorhanden, welchen es aufgrund des großen Spektrums der Übungen und Manöver, die Ute Holm ihre Kursteilnehmer reiten ließ, nie langweilig wurde.
Bei ihr kann man auch als Zuschauer oder -hörer viel lernen. Außerdem hat Ute eine sehr nette Art, alles punktgenau zu erklären. Sie findet auch sofort für jedes Pferd die passende Problemlösung oder -verbesserung.
Wir arbeiteten alle an verschiedenen Trail- und Horsemanshipaufgaben, es wurde viel gymnastiziert und versammelt.
Einige wollten ihre Pferde auf einhändiges Reiten umstellen, andere übten den fliegenden Galoppwechsel und natürlich den Weg dorthin.
Mein Pony z.B. fiel, wenn es langsamer galoppieren sollte und Ute oder ich etwas sagte, gleich in den Trab oder parierte sofort zum Stopp. Also fragte mich Ute beim Galopp über alles Mögliche aus, bis meine Süße auch dabei im gleichen Tempo weitergaloppierte und Ute freudig rief: "Es galoppiert, und du sprichst sogar dabei."
Während der Mittagspause wurden wir wieder sehr lecker vom "Schwarzen Ross" beköstigt und Ute beantwortete alle unsere vielen Fragen sehr geduldig und ausführlich.
Die vier Tage vergingen wieder einmal viel zu schnell, vielleicht muss Ute nächstes Mal sechs Tage einplanen? Oder wir finden einen Termin zu einer wärmeren Jahreszeit, was selbst von Ute Holm favorisiert wurde, denn im Januar ist es in jeder Reithalle einfach nur kalt und wir würden auch gern mal ohne in Abschwitzdecken gehüllt und auf Lammfellen sitzend dem Kurs zuschauen.
Trotzdem freuen wir uns jedenfalls alle schon auf den nächsten Kurs, denn es war wirklich wieder sehr schön.
Vielen Dank an unsere Organisatorin Daniela Bapp und auch an Familie Linke für die Bereitstellung ihrer Reithalle, der Boxen und des Reiterstübchens.
Auch im Namen aller Teilnehmer möchte ich mich hiermit ganz herzlich bei Ute Holm bedanken, dass sie den weiten Weg von Frankreich auf sich nimmt, um bei uns in Dresden einen Reitkurs zu halten.
Kerstin Kultscher
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